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Michel de Montaigne |
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Dem Verwöhnten schmeckt der Wein fade, dem Gesunden kräftig, dem Verdurstenden herrlich. Jeder übertreibt in seine Richtung. |
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Erst wenn das Leben vorbei ist, lehrt man uns gewöhnlich, wie wir leben sollten. |
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Nichts verhindert den Genuss so wie der Überfluss. |
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Was nützen mir die Farben, wenn ich nicht weiß, was ich malen soll? |
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Wenn wir schon vor dem Rausch Kofschmerzen bekämen, würden wir uns hüten,zu viel zu trinken. Aber erst kommt die Lust, die uns täuscht und nicht daran denken lässt, was dann kommt. |
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Wer nicht wartet, bis er Durst hat, der hat keine rechte Freude an einem guten Trunk. |