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Marie von Ebner-Eschenbach |
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An die Stützen, die wir wanken fühlen, klammern wir uns doppelt fest. |
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An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird. |
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Der Gescheiterte gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit. |
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Der größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht. |
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Der Spott endet, wo das Verständnis beginnt. |
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Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit. |
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Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit. |
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Die Katzen halten keinen für eloquent, der nicht miauen kann. |
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Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer Recht. |
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Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei, als tausend Feinde zu unserem Unglück. |
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Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun. |
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Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß. |
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Siege, aber triumphiere nicht. |
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Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler erst eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen. |
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Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. |
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Wer nichts weiß, muss alles glauben. |
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Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind. |