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Luc de Vauvenargues |
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Das Falsche, kunstvoll dargestellt, überrascht und verblüfft, aber das Wahre überzeugt und herrscht. |
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Das Gewissen ist die veränderlichste aller Normen. |
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Der erste Seufzer der Kindheit gilt der Freiheit. |
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Die Gaben der Natur und des Glücks sind nicht so selten wie die Kunst, sie zu genießen. |
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Die jungen Leute leiden weniger unter ihren Fehlern als unter der Weisheit der Alten. |
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Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen. |
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Die Ratschläge der Alten spenden Licht ohne zu wärmen, wie die Wintersonne. |
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Geduld ist die Kunst zu hoffen. |
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Glück macht wenig Freunde. |
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Großes Glück ist häufiger als großes Talent. |
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Heiterkeit ist die Mutter von Einfällen. |
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Man urteilt über andere nicht so verschieden wie über sich selbst. |
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Man verachtet kühne Pläne, wenn man sich große Erfolge nicht zutraut. |
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Niemand ist härter als die Sanftmütigen aus Berechnung. |
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Niemand ist mehr Fehlern ausgesetzt, als wer nur aus Überlegung handelt. |
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Spott stellt die Eigenliebe auf die Probe. |
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Über große Demütigungen trösten wir uns selten – wir vergessen sie. |
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Wer andere unglücklich macht, gibt gewöhnlich vor, ihr Bestes zu wollen. |
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Wir verachten vieles, um uns nicht selbst verachten zu müssen. |